Der SPD-Ortsverein Eving trauert um seine langjährige Genossin Juliane Köstler, die im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Köstler vertrat die Menschen aus Eving fast drei Jahrzehnte lang in der Bezirksvertretung.
Der Evinger SPD-Vorsitzende Martin Schmitz würdigte die Verdienste von Juliane Köstler: „Sie war über Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit der Sozialdemokratie in Eving. Die Gleichstellung von Frauen war ihr ein Herzensthema, und das bereits in einer Zeit, in der die Frauenbewegung noch in ihren Kinderschuhen steckte. Mit großer Überzeugung, Ausdauer und Solidarität setzte sie sich dafür ein, dass Frauen politische Teilhabe erfahren und Verantwortung übernehmen können.
Als Bezirksvertreterin war sie verlässliche Ansprechpartnerin, Zuhörerin und streitbare Demokratin, die immer den Stadtbezirk Eving und seine Entwicklung fest im Blick hatte. Ihr Einsatz war nie laut, aber stets wirkungsvoll und von großer Glaubwürdigkeit getragen.“
Juliane Köstler war seit 1958 Mitglied der SPD. Der Bezirksvertretung Eving gehörte sie von 1979 bis 2004 und von 2016 bis 2020 an. Über 30 Jahre leitete sie als Vorsitzende die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Eving, vertrat diese zeitweise im Dortmunder AsF-Vorstand. Für ihre außerordentlichen Verdienste für die SPD, Eving und die Gleichstellung von Frauen zeichnete sie der SPD-Ortsverein Eving III mit der der höchsten Auszeichnung in der SPD – der Willy-Brandt-Medaille – aus.


