Anlässlich des 101. Todestages des ersten demokratisch gewählten deutschen Staatsoberhaupts, Friedrich Ebert, hat die SPD Eving am Friedrich-Ebert-Denkmal am Süggelwald einen Kranz niedergelegt. Ebert war am 27. Februar 1925 verstorben.
Die Gedenkrede hielt der Landtagsabgeordnete Volkan Baran. In seiner Ansprache erinnerte er an die Verdienste Eberts um die junge Demokratie in der Weimarer Republik und mahnte, die demokratischen Werte auch heute entschlossen zu verteidigen.
Das Denkmal im Süggelwald erinnert neben Ebert auch an die beiden weiteren bedeutenden Demokraten der Weimarer Republik, Matthias Erzberger und Walther Rathenau. Es wurde 1927 vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold als Zeichen der Unterstützung für die junge Republik errichtet.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Denkmal 1933 zerstört. Bereits 1950 errichteten Bürgerinnen und Bürger aus Eving gemeinsam mit einer breiten politischen Koalition aus SPD, CDU, FDP, Gewerkschaften und örtlichen Vereinen das Denkmal erneut. Seit 1984 befindet es sich an seinem heutigen Standort am Süggelwald und erinnert an die Verantwortung, Demokratie und Republik zu schützen.


