Flagge zeigen gegen Hass und Gewalt – SPD Stadtbezirk verurteilt nächtlichen Brandanschlag auf die Evinger Ulu Moschee

Flagge zeigen gegen Hass und Gewalt, deshalb war die Teilnahme an einem Ortstermin für uns Pflicht. Unser Landtagsabgeordneter Volkan Baran, das Ratsmitglied Hendrik Berndsen, sowie der Stadtbezirksvorsitzende Uli Dettmann, nahmen heute gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Gregor Lange und dem Ordnungsdezernenten Norbert Dahmen an einem Ortstermin in der Evinger Ulu Moschee teil. Vor Ort wollte man sich ein Bild der Lage machen. Auf diese hatte es in der vergangenen Nacht einen Brandanschlag gegeben. Nur durch die Tatsache, dass die Brandsätze die Scheiben nicht durchschlugen ist schlimmeres verhindert worden. Alle Beteiligten erklärten ihre Bestürzung über diese schreckliche Tat und sicherten der Ulu Moschee ihre volle Unterstützung zu. „Gewalt darf niemals Mittel der Auseinandersetzung sei, sie ist durch nichts zu rechtfertigen“, so Volkan Baran. Der Polizeipräsident versicherte, dass man alles erdenkliche unternehmen werde um die Täter dingfest zu machen. Hendrik Berndsen hob das friedliche Miteinander aller Volks- und Religionsgruppen in unserem Stadtbezirk hervor, das durch nichts gefährdet werden darf. Die Vertreter der Ulu Moschee bedankten sich für die gezeigte Solidarität.
Alle Beteiligten verabredeten, weiter im Gespräch zu bleiben

Jahresempfang „Dialog für Eving“ der SPD Eving und Kranzniederlegung am „Friedrich Ebert Denkmal“

Kranzniederlegung

Die Kranzniederlegung mit anschliessendem Neujahrsempfang war wieder ein voller Erfolg. Neben unserem EU-Abgeordnetem Dietmar Köster standen unsere Landtagsabgeordneten Nadjar Lüders und Volkan Baran, hochrangige Vertreter des Unterbezirksvorstand Thomas Westphal und Jens Peik sowie die wichtigsten Ratsmitglieder der SPD in Eving den zahlreichen Besuchern, nicht nur aus Eving, Rede und Antwort.

Unter dem Motto „Dialog für Eving- gemeinsam Stadtbezirk weiterentwickeln“ fand am Sonntag, den 24.02.201 im Vereinsheim des Gartenvereins „Zur Sonnenseite“, der diesjährige Jahresempfang der SPD Eving statt.
Der Jahresempfang war als Dialogveranstaltung geplant, zu der fast 100 Evinger Akteure aus Vereinen, Gewerbe, Sozialverbänden ,Gewerkschaften ,Kirchen und den Evinger Ortsvereinen erschienen. Das Kennenlernen und der zwanglose Austausch der verschiedenen Evinger Akteure,
stand im Mittelpunkt der gelungenen Veranstaltung.
Zu Beginn begrüßte der Stadtbezirksvorsitzende Uli Dettmann die Gäste. In seinem Eingangsstatement formulierte er die Hoffnung, dass mit dieser Form der Veranstaltung Brücken zwischen den verschiedenen Akteuren im Interesse des Stadtbezirks gebaut werden.
Unser Europaabgeordneter Prof. Dietmar Köster gab den Anwesenden dann einen Ausblick auf das politische Jahr 2019. Er verwies darauf, dass die Europäische Union das größte und erfolgreichste Friedensprojekt in Europa ist. Dies gilt es nun zu bewahren. Er rief dazu auf, sich allen nationalistischen Tendenzen entgegenzustellen.
Zuvor legten Uli Dettmann und Dietmar Köster für die Evinger Sozialdemokraten, anlässlich des 94. Todestages von Friedrich Ebert, am Denkmal im Süggelweg einen Kranz nieder.
Am 28.02.1925 verstarb der Sozialdemokrat Ebert, der erste demokratisch gewählte Präsident Deutschlands, im Alter von nur 54 Jahren.
In seiner eindrucksvollen Gedenkrede würdigte Dietmar Köster nicht nur das Wirken Eberts, sondern er würdigte auch die dort geehrten Matthias Erzberger und Walter Rathenau.
Alle drei, mittelbar bzw. unmittelbar Opfer rechtsnationaler Gewalt. Ihr Wirken in der noch jungen Republik war Ziel von Verleumdungen, Hass und Gewalt. Er erinnerte an unsere gemeinsame Verpflichtung, unsere Demokratie als höchstes Gut vor allen Angriffen zu verteidigen.
Dettmann würdigte zuvor die mutigen Evinger Männer und Frauen die dieses 1926 erstmals errichtete Denkmal in der Zeit des Nationalsozialismus geschützt, und uns somit als Ort der Mahnung und Erinnerung erhalten haben.

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Offener Brief an Thomas Trosse – Neugestaltung des „Evinger Marktplatzes“ und Zukunft der Kohlenkirmes

Sehr geehrter Herr Trosse,

mit großem Erstaunen, aber auch Unverständnis, haben wir Ihre Einlassungen zur Zukunft der Kohlenkirmes zur Kenntnis genommen. Sie zeichnen ein Bild, dass „mal wieder“ die Politiker über die Köpfe der Bürgerinnen Fakten schaffen. Dies ist falsch! Kaum ein anderes Projekt in Eving ist so lange im Gespräch und mit breiter Bürgerbeteiligung angegangen worden. Bereits im Mai 2016 hat der SPD Stadtbezirk Eving die Forderung nach einer Neugestaltung des Platzes auf den Weg gebracht. Dabei stand die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Mittelpunkt (die Presse berichtete). Im Rahmen des Nordwärts- Projekts wurde es als Teilprojekt in die Liste der Maßnahmen aufgenommen. Am 24.5.18 wurde alle Bürgerinnen eingeladen ihre Ideen zur Neugestaltung des Platzes einzubringen (die Presse berichtete). Am 3.6.18 war das Nordwärts-Projekt bei „Wir in Eving“ mit einem Stand vertreten. Bürgerinnen konnten ihre Ideen und Vorbehalte unmittelbar einbringen. Qualifizierte Mitarbeiterinnen standen während der gesamten Veranstaltung bereit (die Presse berichtetet). Dort wurde auch noch einmal zu Ortsbegehungen am 6.6.18, sowie 9.6.18 eingeladen (die Presse berichtete). Im Dezember berichtete die Presse über die Ausschreibung des Ideenwettbewerbs. Wo waren Sie bei all den Möglichkeiten sich einzubringen? Weder der Gewerbeverein, noch Sie als Person waren dort präsent.

Bei der Präsentation der Siegerentwürfe am 15. Januar sind Sie erstmals als Kritiker in Erscheinung getreten und haben das Schicksal der Kohlenkirmes mit der Neugestaltung verknüpft. Aus unserer Sicht gibt es diese Zwangsläufigkeit nicht. Hier ist Kreativität gefragt, wo und in welcher Weise die Kohlenkirmes auch zukünftig durchgeführt werden kann. Schnellschüsse sind da nicht erforderlich, denn bis zur Realisierung werden sicherlich noch ein paar Jahre ins Land gehen.

Aber die Lebensqualität der Bürger*innen an 365 Tagen im Jahr darf nicht einem dreitägigen Event im August untergeordnet werden. Deshalb würden wir uns wünschen, dass diese Fragen sachlich und angemessen diskutiert und nicht zur „Schicksalsfrage“ hochstilisiert werden.

Der SPD Stadtbezirk ist zu einem solchen Dialog bereit!

Mit freundlichen Grüßen

Uli Dettmann
Vorsitzender

Zur Erinnerung vom 25. Mai 2018

„nordwärts“ beteiligt Evinger Bürger an der Umgestaltung des alten Evinger Marktplatzes

Der Platz soll nun attraktiver werden. Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt und die Koordinierungsstelle „nordwärts“ führen deshalb einen städtebaulichen Ideen-Wettbewerb durch. Alle Bürger können sich daran beteiligen.

Verschiedenen Beteiligungsverfahren im Rahmen des „nordwärts“-Projektes haben gezeigt, dass die Gestaltung des alten Evinger Marktplatzes bei vielen Evingern eine Herzensangelegenheit ist.

Unter der Projektnummer 864 und dem Titel „Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Plätze“ hat der Rat der Stadt Dortmund unter anderem dem alten Evinger Marktplatz den Status eines „nordwärts“-Teilprojekts gegeben. Gleichzeitig hat die Verlegung des Wochenmarkts zusätzlichen Bedarf nach Belebung und Nutzung des Platzes erzeugt.

Der Platz soll nun attraktiver werden. Deshalb führt die Stadt Dortmund, vertreten durch das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie die Koordinierungsstelle „nordwärts“, einen städtebaulichen Ideen-Wettbewerb durch. Dazu benötigen die Stadt die Unterstützung der Evinger, denn diese kennen Ihren Stadtteil am besten.

Ideen können Bürger den städtischen Mitarbeitern direkt beim Stadtteilfest „Wir in Eving“ zukommen lassen oder in den Briefkasten der Bezirksverwaltungsstelle Eving (August-Wagner-Platz 2-4) einwerfen. Alternativ ist auch die Kontaktaufnahme via nordwaerts@stadtdo.demöglich.